Ich bin nicht einfach nur Fachkraft – ich bin auch Mutter.
Die Wahrheit ist…
es hat Zeit gebraucht, zu verstehen,
was hinter dem Verhalten von Kindern wirklich steckt.
Und genau dieses Verständnis gebe ich heute weiter.
Mein Weg
Seit über 20 Jahren arbeite ich als Lehrerin an einer Realschule im Rhein-Erft-Kreis.
In dieser Zeit habe ich viele Kinder und Jugendliche begleitet – mit ganz unterschiedlichen Hintergründen, Erfahrungen und Herausforderungen.
Besonders geprägt hat mich meine Arbeit im Bereich Deutsch als Zweitsprache, in der ich mit neu zugewanderten Schülerinnen und Schülern arbeite.
Hier wird immer wieder deutlich, wie stark Lebensgeschichten, Erfahrungen und emotionale Belastungen das Verhalten und Lernen beeinflussen können.
Parallel dazu habe ich mich kontinuierlich weitergebildet – unter anderem als Kinder- und Jugendcoach, Beratungslehrerin sowie als Traumapädagogin und traumazentrierte Fachberaterin (zertifiziert durch den DeGPT).
Seit mehreren Jahren begleite ich zudem als Fachberaterin regionale Integrationsprozesse im Rhein-Erft-Kreis und arbeite freiberuflich mit Familien, Eltern und Fachkräften.
Was meine Arbeit besonders prägt
Neben meiner fachlichen Erfahrung spielt auch mein persönlicher Weg eine wichtige Rolle.
Ich bin Mutter von zwei mittlerweile fast erwachsenen Kindern, die wir 2008 aus Haiti adoptiert haben.
Diese Erfahrung hat meinen Blick auf Kinder, Verhalten und Beziehung auf eine ganz eigene Weise verändert.
Denn vieles, was man theoretisch versteht, bekommt im eigenen Alltag eine ganz andere Tiefe.
Meine Kinder sind – bis heute – meine größten Lehrmeister.
Sie haben mir gezeigt, wie viel hinter Verhalten liegen kann.
Und wie wichtig es ist, nicht nur zu reagieren, sondern wirklich zu verstehen.
Meine Haltung
In der Traumapädagogik gehen wir davon aus, dass jedes Verhalten einen guten Grund hat. Das bedeutet nicht, dass jedes Verhalten in Ordnung ist.
Aber es bedeutet, dass es aus Sicht des Kindes einen Sinn ergibt.
Kinder verhalten sich nicht „schwierig“, um Erwachsene zu ärgern.
Sie zeigen durch ihr Verhalten, was in ihnen vorgeht.
Vielleicht:
- Überforderung
- Angst
- Unsicherheit
- ein Bedürfnis, das noch keinen anderen Ausdruck gefunden hat
Gerade starke Gefühle wie Schmerz, Trauer oder Angst werden von Kindern oft intensiver erlebt, als wir es aus Erwachsenensicht nachvollziehen können.
Was für uns überschaubar wirkt, kann für ein Kind überwältigend sein.
Und genau hier entsteht häufig das Missverständnis im Alltag.
Meine Vision
Ich wünsche mir, dass Eltern und Fachkräfte beginnen, Verhalten anders zu sehen.
Nicht als etwas, das „weg muss“, sondern als etwas, das verstanden werden darf,
denn aus diesem Verständnis entsteht etwas Entscheidendes:
- mehr Klarheit
- mehr Ruhe
- mehr Verbindung
Mein Ziel ist es, Familien dabei zu begleiten, wieder mehr Sicherheit im Alltag zu erleben – und dass es Eltern und Kindern gemeinsam gut gehen kann.
Wie ich arbeite
In meiner Arbeit verbinde ich fachliches Wissen mit praktischer Erfahrung.
Ich arbeite nicht mit schnellen Lösungen oder starren Konzepten.
Sondern mit Blick darauf, was in deiner individuellen Situation wirklich eine Rolle spielt.
Dabei geht es immer um zwei Ebenen:
- dein Kind besser zu verstehen
- und dich selbst in deinem Erleben und Handeln mit einzubeziehen
Denn nachhaltige Veränderung entsteht oft dort, wo beides zusammenkommt.
Persönlich
Ich lebe mit meiner Familie und unseren zwei Hunden in einem Vorort von Köln.
Neben meiner Arbeit sind mir Zeit mit meiner Familie, Ruhephasen und ein bewusster Alltag wichtig – gerade als Ausgleich zu einem oft intensiven beruflichen Umfeld.
Was mir wichtig ist
Mir ist wichtig, einen Raum zu schaffen, in dem du dich nicht erklären oder rechtfertigen musst.
Einen Raum, in dem Unsicherheiten, Zweifel und auch schwierige Gefühle Platz haben dürfen.
Und einen Raum, in dem wir gemeinsam hinschauen, einordnen und neue Wege entwickeln können.
Vielleicht ist das der wichtigste Gedanke
Du musst nicht alles alleine herausfinden.
Wenn du dir mehr Klarheit, Verständnis und Sicherheit im Umgang mit deinem Kind wünschst,
dann darf Unterstützung ein wertvoller nächster Schritt sein.
Einblick in meine Arbeit
Manchmal hilft es, nicht nur zu lesen – sondern zuzuhören.
In diesem Podcast spreche ich mit Linda Dorday darüber,
wie Verhalten von Kindern besser verstanden werden kann
und warum es oft mehr braucht als klassische Erziehungstipps.
Du bekommst einen ersten Eindruck davon, wie ich arbeite und welche Haltung meine Begleitung prägt.
Viel Spaß!